Agenturen machen beim Aufsetzen fast immer denselben Fehler: ein Sammelprofil für alle. Das ist bequem und kostet Sichtbarkeit — aus einem Grund, der sich leicht erklären lässt.
Warum ein Sammelprofil schlechter rankt
Die Landingpages dieser Plattform sind nach Stadt und nach Service aufgebaut. Ein Profil erscheint auf der Seite seiner Stadt und auf der Seite jedes angekreuzten Services. Ein Sammelprofil hat genau eine Stadt und eine Serviceliste — es erscheint also einmal. Fünf eigenständige Profile in drei Städten mit unterschiedlichen Services erscheinen auf ein Vielfaches an Seiten. Dieselben Menschen, um ein Vielfaches mehr Einstiegspunkte.
Wie man es richtig aufsetzt
- Ein Profil pro Person. Eigene Fotos, eigener Text, eigene Tarife.
- Die Stadt eintragen, in der die Person tatsächlich arbeitet — nicht den Agentursitz. Der Umkreis wird ohnehin automatisch mitgesucht.
- Services individuell ankreuzen. Nicht bei allen dieselbe Liste kopieren; das ist der häufigste Fehler und kostet genau die Differenzierung, um die es geht.
- Beschreibungen unterscheiden. Fünfmal derselbe Text liest sich für Besucher wie Massenware und ist für Suchmaschinen doppelter Inhalt.
Verifizierung pro Profil
Das Häkchen hängt an der Person, nicht an der Agentur. Jedes Profil wird einzeln verifiziert. Der Aufwand ist einmalig und lohnt sich pro Profil, weil ein Teil der Besucher ausschließlich danach filtert.
Was nicht erlaubt ist
Profile, die von jemand anderem verwaltet werden als der Person auf den Fotos, sind zulässig — Profile, die eine Person zeigen, die von dem Termin nichts weiß, sind es nicht. Ebenso wenig Städte, in denen niemand arbeitet, nur um dort aufzutauchen. Beides führt zur Entfernung; die Spielregeln sind an der Stelle eindeutig.